Fotografen-Weisheiten, oder warum es trotzdem nicht funktioniert

Die Sonne lacht, Blende 8! In der grellen Mittagssonne sind die Bilder für die Tonne! Schnelles Tier – Blende vier!

Ohne jedes Fotowissen werden Bilder meist beschissen!

Auch in Zeiten von automatisierten Smartphone-Kameras und Kreativer App gelingen nicht automatisch gute Bilder. Grundlegende Gestaltungsregeln und Technikwissen sollte sich jeder aneignen, der mit Kameras mehr als knipsen möchte. Ein technisch perfektes Foto ist ein Anfang aber noch lange kein Bild, welches die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich zieht und ihn eine Zeitlang zum Betrachtet verleitet, oder einen Klick im Internet verursacht, weil man mehr wissen will!

Schnelleinstieg 13½ Fototipps für den Urlaub

In Deutschland und den Nachbarländern startet die Ferienzeit, wir möchten Ihnen hier ein paar Tipps für bessere Urlaubsfotos geben.

Saubere Linse

Ein Fotoapparat oder Smartphone ist ständig dabei und viel in der Hand. Da verdreckt die Linse schnell mit Fusseln oder fettigen Fingerabdrücken. Deswegen lohnt es sich, das Objektiv vor einer Aufnahme zu putzen. Idealerweise mit einem trockenen Monitor- oder Brillenputztuch. Im Notfall genügt aber auch ein T-Shirt.

Keine Halben Sachen: Volle Auflösung wählen

DSLR → Je höher die Auflösung (Fine/High) eingestellt ist, desto mehr Details können nachher am Computer bearbeitet werden, am besten RAW Format Smartphone → Die Bildsensoren der Smartphone-Kameras sind zwar zu klein, um mit den aktuell üblichen Auflösungen von 5 – 30 Megapixeln sinnvoll umgehen zu können, aber trotzdem macht es keinen Sinn, die Auflösung zu reduzieren. Man würde zwar etwas Speicherplatz einsparen, vergibt aber die Chance, für die Nachbearbeitung einen Bildausschnitt auswählen zu können. Außerdem sehen die höher aufgelösten Bilder, trotz aller Nachteile der hohen Megapixel-Dichte, ausgedruckt besser aus.

Sauberer Schnitt

Achten Sie bei Ganzkörper-Porträts darauf, das keine Köpfe, oder Füße abgeschnitten sind. Lassen Sie oben, unten, rechts und links etwas Luft, zumal einige Objektive am Rand eine Vignettierung aufweisen. Lieber nachträglich das Foto am Computer zurechtschneiden.

Torbogen (Ibiza Altstadt, Ibiza, Balearen, Spanien, Europa)Natürliche Rahmen

Rahmen Sie bei einer Aufnahme schon das Foto ein. Fotografieren Sie das Motiv einfach durch einen Torbogen, Fenster, Felsenloch, Bäume o.ä.. So entsteht eine besondere Tiefenwirkung, bei Fokussierung auf das Motiv.

Natürliches Licht

Das beste Fotolicht gibt es ungefähr eine Stunde nach Sonnenaufgang, und eine Stunde vor Sonnenuntergang. Für eine exakte Planung, kann unter Fotozeit, wann Fotografieren? ein Tool genutzt werden.

Ran ans Motiv

Egal was Sie Fotografieren, gehen Sie möglichst nah ran an das Motiv. Auch wenn die heutigen Zoom Objektive mehr versprechen. Die Details einer Aufnahme, gehen meist in der großen Übersicht verloren. Weniger Inhalt im Bild sorgen oft für bessere Motive. Anstatt also den teilweise vorhandenen Digitalzoom, der die Bildqualität immer beeinträchtigt, zu nutzen, muss der Fotograf sich auf sein Motiv zu oder von ihm weg bewegen, bis der Bildausschnitt stimmt – sofern dem keine Hindernisse im Weg stehen. Doch auf dem Foto kommen die kleinen Blüten überhaupt nicht zur Geltung. Die Lösung: Näher ran! Rücken Sie das Hauptmotiv groß ins Bild, und beschneiden Sie unwichtige Bildelemente. Oder: Lösen Sie mittels einer geringen Schärfentiefe (große Blende) das Hauptmotiv vom Hintergrund.
Der Fotograf Robert Capa prägte die Regel, dass man bei einem schlechten Bild nicht nah genug dran gewesen sei.
  Blumenwiese - weit weg Blumenwiese - näher dran  
TESTREIHE: Fotografieren Sie ein Motiv, im maximalen Zoombereich, gehen Sie dann an das Motiv ran, und versuchen den gleichen Ausschnitt zu Fotografieren, vergleichen Sie die Bilder, auch in der Vergrößerung (am Computer), zum Beispiel 300 % (zum Beispiel Strauch, Blatt, Haus).

KindAugenhöhe

Auf gleicher „Augenhöhe“ mit dem Motiv. Bei Kindern oder kleinen Tieren, in die Knie gehen. So schaffen Sie Authentizität, den die Perspektive der „kleinen“ spiegelt sich im Foto wieder.

Schau mir in die Augen

Stellen Sie die Kamera / Smartphone für Fotos von Menschen und Tieren immer auf die Augen scharf, denn darauf konzentriert sich der Blick der Betrachter. Bei Gruppenaufnahmen von Personen, auf die Augen, der ersten / untersten Reihe. Bei den meisten Smartphones, vor dem Fotografieren, einfach auf den Touch – Bildschirm, an den Augen klicken.

Kein Zoom im Dunkeln

Stellen Sie bei zu wenig Licht den Zoom möglichst weitwinkelig ein. Im Telebereich verlieren die meisten Objektive Lichtstärke. Sie müssten länger belichten, und die Verwacklungsgefahr steigt.

Vorsicht Finger

Achten Sie darauf, das keine Finger den Blitz beeinträchtigen, keine Finger auf das Objektiv Schatten werfen, und zu guter Letzt, die Frontlinse nicht mit den Fingern berühren, sonst werden die Fotos unscharf.

Digitalzoom kostet Bildqualität

Wichtig, vor allem bei Systemkameras / Smartphone Fotos, verzichten Sie möglichst aufs Zoomen, denn Digitalzoom kostet Bildqualität.

Ausgelöst: Den richtigen Moment finden

Bei Sportaufnahmen / Portrait / Tiere auf Serienbild stellen und mindestens 3-5 Aufnahmen machen. Landschaftsaufnahmen evtl. mit verschiedenen Blenden/Zeitwerten aufnehmen. Das Schöne an der Digitalfotografie ist, dass sich nicht gelungene Fotos einfach wieder löschen lassen und auch den Speicher nicht unnötig belasten. Im Umkehrschluss bedeutet dies aber auch, dass der Fotograf von einem Motiv oder einer Situation mehrere Aufnahmen anfertigen kann und sollte. Das erhöht die Chance auf ein gelungenes Bild deutlich.

Himmel raubt dem Foto die Wirkung

Achten Sie darauf, wie viel Himmel Sie in das Bild integrieren. An einem heiteren Sonnentag kann der weiß-blaue Himmel sehr reizvoll wirken. Ein eintönig blauer oder, noch schlimmer, grauer Himmel jedoch kann einem Bild vollkommen die Wirkung rauben. Die Lösung: Wenn Sie den Bildausschnitt anders wählen, können Sie diesen Fehler ganz einfach vermeiden. Fassen Sie den Bildausschnitt enger, kippen Sie eventuell die Kamera leicht nach unten, um den Himmel zu beschneiden. Oder gehen Sie einige Schritte zurück und schauen Sie, ob Sie den Himmel durch einen herabhängenden Ast füllen können.

Mal anders Schauen

Vom Boden aus ein Geschäft, nur die Teekanne auf dem Markt, ein Gebäude ganz nah, durch einen Reifen ein Auto, durch ein offenes Fenster den Strand, einen Strommast von unten, ein Bild im Spiegel des Mietwagens, den Sonnenuntergang durch einen Baum …  

Wir hoffen, dass Ihnen unsere Themenauswahl zusagt und freuen uns über Ihr Feedback.

 
   

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